Bei den Versuchen zu nachwachsenden Rohstoffen steht auf Haus Riswick der Hanfanbau zur Fasernutzung im Mittelpunkt. Der heute in Deutschland angebaute Hanf wird bislang vor allem zu umweltfreundlichen Dämm- und Dichtungsstoffen verarbeitet, während eine Verarbeitung des Hanfes zu Textilien bislang wegen fehlender Mechanisierungstechnik schwierig, obwohl für diese Naturtextilien aus heimischer Produktion ein potentieller Bedarf zu erwarten ist. Hanftextilien gewährleisten einen hohen Tragekomfort. In der Euregio Rhein-Waal haben sich daher landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen und Forschungsinstitute zusammengeschlossen, um regional eine solche Hanftextilkette aufzubauen. Auch die Landwirtschaftskammer NRW beteiligt sich an diesem grenzüberschreitenden Projekt.