Jakobskreuzkraut - Empfohlene Gegenmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung 2009

jakobskreuzkraut mit larve des karminbären

Seit ungefähr sechs Jahren entwickelt sich die Ausbreitung der Giftpflanzen Jakobskreuzkraut in Nordrhein-Westfalen zum Problem.  Anders als bei Ambrosia oder Bärenklau handelt es sich bei dieser Art allerdings nicht um einen Neophyten, sondern um eine alte heimische Pflanze, die von Vegetationskundlern auch als Kennart der Weidelgras-Weiskleeweide, einer in Nordrhein-Westfalen weit verbreiteten Pflanzengesellschaft  charakterisiert wird. Ihr Auftreten ist also nicht grundsätzlich neu,  in alten Vegetationsaufnahmen trat es stets in Spuren auf. Neu ist nur das teilweise extrem starke Auftreten.

Die Arbeiten wurden finanziert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Landesinitiative des Landes NRW.